Containerleasing


Grundsätzlich hat der Investor die Möglichkeit sich in Form des Kaufes oder Mietkaufes oder über eine vermögensverwaltende KG an Containern zu beteiligen.

Vielfach hat der Initiator vor Beteiligung des Investors die Container bereits gekauft und verleast. Der Investor tritt somit in bestehende Vertragsverhältnisse ein. Die Container sind gegen üblichen Gefahren wie Beschädigung, Verlust etc. versichert.


Beim Kauf oder Mietkauf des Containers erhält der Anleger je nach Anbieter für eine Laufzeit von 5 oder 6 Jahren laufende Mieteinnahmen, die seitens des Initiators garantiert sind. Während einige Beteiligungsangebote rein aus dem Eigenkapital des Investors refinanziert werden, gibt es auch andere Beteiligungsangebote, wo die Rendite mit Kreditfinanzierungen zusätzlich gehebelt wird. Nach 5 bis 6 Jahren werden die Conatiner verkauft. Kalkulationsgrundlage für den Verkaufserlös bilden i.d.R. ca. 60% der ursprünglichen Anschaffungskosten.



Meldungen über die aktuelle Lage am Markt für vermietete Container

Im Jahr 2010 nahm nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) der Seegüterumschlag deutscher Häfen um 5% zu, der Containerverkehr sogar um über 10%. Mit diesem Anstieg ist der infolge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise erfolgte Einbruch des Seeverkehrs aber noch nicht wieder ausgeglichen. Die im letzten Jahr in den deutschen Seehäfen erzielte Umschlagsmenge von 276 Millionen Tonnen liegt zwar 13,1 Millionen Tonnen über der von 2009, aber immer noch 44,6 Millionen Tonnen unter dem Güterumschlag von 2008.

Wesentlich getragen wird der Aufschwung des Seegüterumschlags durch den Empfang aus dem Ausland, der mengenmäßig bedeutendsten Verkehrsbeziehung. Von ausländischen Häfen wurden 11 Millionen Tonnen Güter mehr per Seeschiff nach Deutschland befördert als im Jahr davor. Dies entspricht einem Zuwachs von 7,0%. Weniger stark zugenommen hat 2010 der Versand ins Ausland (+ 2,7%). Trotz des allgemeinen Wirtschaftsaufschwungs sogar rückläufig entwickelt hat sich der mengenmäßig unbedeutende Seeverkehr zwischen den deutschen Häfen (– 9,0%).

Quelle : Statistische Bundesamt Wiesbaden (Pressemitteilung Nr. 148 vom 14.04.2011)

Die Containerpreise steigen auf Rekordwerte, weil es den Herstellern nicht gelingt, die Produktion schnell genug an die veränderten Wirtschaftsbedingungen anzupassen. Seit Ende 2008 hatten sie die Fertigung stark zurückgefahren und teilweise sogar eingestellt. Mit der konjunkturellen Erholung ist aber auch der Bedarf an Containern wieder gestiegen. Jetzt haben die Unternehmen Schwierigkeiten, wieder höhere Kapazitäten zu erreichen und die anziehende Nachfrage von Reedereien und Containerleasing-Firmen zu bedienen. Obwohl die Preise für Neucontainer auf über 2.000 Euro und das höchste Niveau seit fast 20 Jahren gestiegen sind, ist ein Ende der Entwicklung noch nicht abzusehen, denn die Nachfrage übertrifft weiterhin das Angebot. Die weltweite Produktion an Standardcontainern wird für das laufende Jahr auf eine Stückzahl von 1,5 bis 2,0 Millionen geschätzt. Zum Vergleich: 2007 wurden 4,2 Millionen Standardcontainer hergestellt, die Gesamtkapazität betrug rund 5 Millionen Stück.

Quelle: VerkehrsRundschau, Markt und Mittelstand 12.07.2011

Aktuelle Containerangebote

Über die HPM können alle gängigen Containerangebote der in Deutschland tätigen Initiatoren bezogen werden. Darüber hinaus vermittelt die Gesellschaft auch Direktinvestments.



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