Riße Inflation Opportunities Fonds UI

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Strategie

Mit dem „Riße Infation Opportunities Fonds UI “ verfolgt die HPM Hanseatische Portfolio Management GmbH eine klassische Global Multi Asset Strategie, die sich an langfristigen fundamentalen Trends orientiert. Als übergeordneter Mega-Trend wird dabei die seit zwei Jahrzehnten stattfindende überproportionale Geldmengen- und Verschuldungsausweitung in den westlichen Industrieländern und das dadurch aufgebaute Inflationspotenzial ins Kalkül gezogen. Gemeint ist hier jedoch nicht allein die Verbraucherpreis- sondern ebenfalls die Vermögenspreisinflation.

Der Riße Inflation Opportunities Fonds UI soll Fehlbewertungen aufspüren und von der Korrektur dieser profitieren. Dabei kann der Fonds von Aktien-, Anleihen-, Währungs- und mittels Derivaten auch von Rohstofftrends partizipieren. Er ist daher kein Aktienfonds im klassischen Sinne, sondern im Bereich Multi Asset anzusiedeln.

Darüber hinaus können sowohl Long- als auch Short-Positionen zum Einsatz kommen, so dass auch bei fallenden Kursen eine positive Performance erzielt werden kann.

Der Riße Inflation Opportunities Fonds UI orientiert sich an keiner Benchmark, sondern investiert völlig unabhängig nach dem „To tal Return Ansatz“. Ziel ist es, sich ergebende Opportunitäten zu nutzen und entsprechende Gewinne dann auch realisieren zu können. Dieser Ansatz soll gegenüber „klassischen Strategien“ vermeiden, dass in Krisenphasen große Teile vorheriger Erträge wieder verloren gehen, wie dies am Aktienmarkt in den vergangenen 12 Jahren immer wieder zu beobachten war. Durch den möglichen Einsatz von Futures und Optionen kann die Rendite zudem erhöht werden.

Um das Chance/Risiko-Verhältnis zu verbessern, spielt das richtige Timing bei der Umsetzung der Strategie eine entscheidende Rolle. Hier hat sich die von Stefan Riße entwickelte FLS-Methode bewährt, die für die Sondierung des richtigen Einstiegszeitpunktes neben fundamentalen Erwägungen auch Liquiditätseinflüsse und vor allem die jeweilige Anlegerpositionierung berücksichtigt.

 

Die FLS Methode

 
 
 

FUNDAMENTAL 

Zu Beginn jeder Anlageent-scheidung wird die fundamentale Situation mit der Zielsetzung analysiert, zukünftige Wachstums-, Innovations-, Infations- und kulturelle Trends zu identifzieren. Die Preise der verschiedenen Vermö- genswerte orientieren sich zumindest langfristig an ihrem fundamen- talen Wert, deshalb werden unter Chance/ Risiko-Aspekten strategische Engagements stets im Einklang mit diesen Trends aufgebaut.

LIQUIDITÄTSABHÄNGIG 

Durch die seitens der Noten- banken in den vergangenen Jahren geschaffene Geld- schwemme, werden fun- damentale Trends oft über längere Zeit durch Liquiditäts-trends überlagert. So ist zu beobachten, dass die Märkte immer abhängiger werden von Notenbankmaßnahmen, wie dem Aufkauf von Staatsanleihen - auch bekannt als „Quantitative Easing“ - oder langfristigen Tender-geschäften. Deshalb ist es wichtig, dass vor einer Anlage- entscheidung auch dies- bezüglich die Ampeln in der einen oder anderen Richtung auf „grün“ stehen.

STIMMUNGSTECHNISCH 

Um die kurzfristige Tendenz eines Marktes und damit das optimale Timing für Ein- und Ausstiegs- punkte erreichen zu können, kommt es vor allem auf die Positionierung der bereits vorhandenen Liquidität an. Sind die Anleger stark in gewissen Vermögenswerten engagiert, ist zukünftig eher mit fallenden Kur- sen zu rechnen, weil das Potenzial an weiteren Käufern erschöpft ist. Sind die Anleger hingegen unterinvestiert, ist tendenziell mit steigenden Kursen zu rechnen, weil das Angebot mangels potenzieller Verkäufer automatisch nachlässt. Ist ein gewisser Grad an Po- larisierung erreicht, sollen antizyklisch Engagements aufgebaut bzw. Gewinne mitgenommen werden. Um die Anlegerstimmung zu ermitteln, wird weltweit eine große Anzahl verschiedener Stimmungsindikatoren bestehend aus Umfragen, Auswertungen und Kapital- füssen beobachtet und ausgewertet.

 

Risikomanagement

Um zu große Verlustphasen zu vermeiden, werden Engagements in der Regel mit Stops oder entsprechenden Kauf- oder Verkaufsoptionen abgesichert. Erweist sich das Timing als unzutreffend, sollen Verluste entsprechend begrenzt werden. Kosten für die Absicherung werden, wo möglich und sinnvoll, durch den Verkauf entsprechender Optionen (Stillhaltergeschäfte) teilweise kompensiert.

Der Riße Inflation Opportunities Fonds UI verfolgt einen qualifizierten Risikoansatz. Dabei wird die Marktauslastung auf 200 Prozent des „Value at Risk“ eines Vergleichsvermögens begrenzt, das sich zu 50 Prozent aus dem S&P 500 Index, zu 30 Prozent aus dem DAX und zu 20 Prozent aus dem DJ UBS Commodity-Index zusammensetzt.

Management

Stefan Riße, Jahrgang 1968, aus Bremen ist Börsianer mit Leib und Seele. Seit seinem 16. Lebensjahr beschäftigt er sich intensiv mit den internationalen Finanzmärkten. Nach dem Abitur und Praktika bei Banken und Vermögensverwaltern arbeitete er zwei Jahre lang als Broker, bevor er in den Journalismus wechselte. Er schrieb für Zeitschriften wie Forbes und Focus und ist seit über fünf Jahren ständiger Kolumnist für Focus Money.

Bekannt wurde Stefan Riße aber vor allem aufgrund seiner Tätigkeit als Börsenkorrespondent für „n-tv“, wo von 2001 bis 2005 seine Berichte live vom Frankfurter Börsenparkett gesendet wurden. Von 2006 bis 2011 war er Chief Market Strategist der Deutschlandniederlassung von CMC Markets – dem ersten CFD-Market-Maker in Deutschland. Seit Oktober 2011 ist er bei der HPM Hanseatischen Portfoliomanagement GmbH in Hamburg als Fondsmanager tätig.

Bereits im Alter von 17 Jahren lernte er den im September 1999 verstorbenen Börsenaltmeister André Kostolany kennen, mit dem ihn bis zu dessen Tod eine enge Freundschaft verband. Sein aktuelles Buch „Die Inflation kommt!“ war eines der erfolgreichsten Wirtschaftsbücher im Jahr 2010 und erreichte Platz 1 der Handelsblatt-Bestsellerliste.

 

Chancen/Risiken

Der Riße Inflation Opportunities Fonds UI eignet sich, wenn Sie …

  • einen vermögensverwaltenden Fonds suchen
  • eine Alternative zu klassischen Aktienfonds suchen
  • einen längerfristigen Anlagehorizont haben
  • Steuervorteile gegenüber einer Direktanlage nutzen wollen

Die Chancen

  • Vielfältige Investitionsmöglichkeiten umgesetzt durch ein erfahrenes Fondsberatungsteam der HPM Hanseatische Portfoliomanagement GmbH
  • Überdurchschnittliche Ertragschancen durch den Einsatz von Derivaten
  • Partizipation an fallenden Kursen
  • Aktives Risikomanagement durch den Einsatz von Derivaten möglich
  • Steuerliche Vorteile gegenüber einer Direktanlage
  • Kontinuität im Portfoliomanagement

Der Riße Inflation Opportunities Fonds UI eignet sich nicht, wenn Sie …

  • keine Verluste tragen möchten
  • keinerlei Wertschwankungen in Ihrer Anlage haben möchten
  • Geld nur kurzfristig anlegen wollen
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Die Risiken

  • Marktrisiken, Kursschwankungen und Wechselkursrisiken
  • Fehleinschätzungen von Trends und geeigneten Einstiegszeitpunkten sind möglich
  • Politische, strukturelle und rechtliche Risiken bei Investments in Schwellenländern
  • Stärkere Regulierung von Deriva-temärkten

 

 

Eckdaten

  • Bezeichnung:
  • WKN:
  • ISIN:
  • Fondsart:
  • Rechtsform:
  • Stil:
  • Fondswährung:
  • Ertragsverwendung:
  • Fondsberater:
  • Kapitalanlagegesellschaft:
  • Depotbank:
  • Anteilklassen:
  • Erstausgabetermin:
  • Mindestanlagesumme:
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  • Konditionen*:
  • Max. Ausgabeaufschlag:
  • Beratervergütung:
  • Verwaltungsvergütung KAG:
  • Depotbankvergütung:
  • Erfolgsabhängige Vergütung:
  • Riße Inflation Opportunities UI
  • A1JUV8 (Anteilklasse A ) / A1JUWR (Anteilklasse B)
  • DE000A1JUV86 (Anteilklasse A) / DE000A1JUWR3 (Anteil Klasse B)
  • Vermögensverwaltender Publikums-Mischfonds
  • UCITS IV Fonds - Richtlinienkonformes Sondervermögen
  • Total Return
  • EUR
  • ausschüttend
  • HPM Hanseatische Portfoliomanagement GmbH
  • Universal-Investment-Gesellschaft mbH
  • Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA
  • A und B
  • 30.06.2012
  • 250.000 EUR (Anteilklasse A) / 0 EUR (Anteilklasse B)
  •  
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  • 0% (Anteilklasse A) 5,00 % (Anteilklasse B)
  • derzeit 0,75 % p.a. (Anteilklasse A) / derzeit 1,5 % p.a. (Anteilklasse B)
  • derzeit 0,275 % p.a.
  • derzeit 0,10 % p.a.
  • 15,00% (auf Gewinne oberhalb des Verbraucherpreisindexes der Deutschen Bundesbank) mit „High Water Mark“
*Weitere Details zu Preisstaffeln siehe Verkaufsprospekt

 

Disclaimer

Diese Werbeunterlage dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Aufforderung zum Kauf, Verkauf oder Zeichnung von Fondsanteilen dar. Anlageentscheidungen sollten nur auf Grundlage der aktuellen Verkaufsunterlagen (Wesentliche Anlegerinformationen, Verkaufsprospekt, Jahres- und Halbjahresberichte) getroffen werden. Die Verkaufs-unterlagen sind ab dem Auflegungsdatum des Fonds kostenlos bei HPM Hanseatische Portfoliomanagement GmbH sowie im Internet unter www.universal-investment.de erhältlich. Performanceergebnisse der Vergangenheit bieten keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung und seiner Anlagepolitik ein nicht auszuschließendes Risiko erhöhter Volatilität auf, d.h. in kurzen Zeiträumen können die Anteilpreise stark schwanken. Die Anteilpreise sind nicht garantiert.

 

 

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Bericht von Stefan Riße (Mai)

Im Mai liefen die Börsen per Saldo seitwärts. Die nach wie vor bestehenden Short-Positionen im DAX und Euro-Stoxx50 veränderten sich damit kaum. Festhalten lässt sich aber, dass die Konsolidierungsphase schon ziemlich lang anhält, vergleicht man dies mit den Kommentaren, die zu lesen waren, als der Markt bei über 12.000 Punkten kein Halten mehr fand.

Im Hang Seng Index ging es im Mai wild hin und her. Erste Warnungen der chinesischen Regierung vor einer Überhitzung der Börsen in Shanghai und Shenzhen und höhere Eigenkapitalanforderungen für die privaten Spekulanten ließen die Börsen in Festlandchina erst einmal einbrechen. Das hinterließ auch in Hongkong Spuren. Doch noch immer werden in China derzeit pro Woche mehr Aktienkonten neu eröffnet als es Aktionäre in Deutschland gibt. Trotz teilweise extremer Bewertungen könnte die Hausse aber noch weiter gehen. Es gibt auch noch zu viele warnende Stimmen. Der normale Verlauf einer Euphorie ist dadurch gekennzeichnet, dass die warnenden Stimmen zunächst verstimmen, weil die immer weiter steigenden Kurse sie zu widerlegen scheinen. Investments in Hongkong bei sogar sehr günstigen Bewertungen mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) von 12 erscheinen daher weiter aussichtsreich. Geht der Boom in China weiter, sollte auch Hongkong profitieren. Kommt es doch zu einem scharfen Rückgang, dürfte dieser im Hang Seng Index nur vorübergehend sein, da die Kurse nach unten fundamental gut abgesichert sind. Das Chance/Risiko-Verhältnis erscheint daher günstig.

Gold verlor im Berichtsmonat und spannt die Optimisten damit weiter auf die Geduldsfolter. Dieser Rückgang und Kosten für Absicherungen gegen weiter steigende Kurse zogen den Kurs des Sondervermögens etwas nach unten. Die Absicherungen waren geboten, da bei der aktuellen Notenbankpolitik ein Ausbruch nach oben auch jederzeit möglich erscheint.

Richtig starke Bewegungen nach unten gab es an den Anleihemärkten, vor allem an den europäischen. Eisern an den Short-Positionen in italienischen Staatsanleihen festzuhalten, wäre richtig gewesen. Am Ende habe auch ich mich von den Anleihekäufen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Möglichkeit eines Nullzinses auch für Peripherieanleihen abschrecken lassen. Doch auch eine Notenbank verhindert nicht jeden Einbruch.

An den Aktienmärkten der westlichen Industrieländer könnte es zunächst weiter  seitwärts laufen. Je länger diese Phase allerdings andauert, desto wahrscheinlicher wird es, dass dann die nächste Bewegung nach unten läuft. Denn der Zinsanstieg am langen Ende legt die Basis für eine schärfere Korrektur. Darauf ist fast immer Verlass.

Trotz aller Rückschläge sollte Gold im zweiten Halbjahr wiederentdeckt werden.

Wichtigste Positionen:

Zum Stichtag hält der Fonds Long-Positionen in Gold und Silber mittels ETFs/ETCs (rund 20% des Fondsvermögens). Weiterhin bestehen kleinere Positionen in sehr dividendenstarken Aktien (weniger als ein Prozent des Fondsvermögens) und eine ausgeprägte Short-Position auf den DAX und den EuroStoxx50. Als leichtes Gegengewicht besteht eine Long-Position im Hang Seng Index.

Der Fonds profitiert demgemäß wenn:

-        Gold und Silber steigen

-        der DAX und der Euro Stoxx50 fallen

-        der Hang Seng steigt

Anmerkungen:

Da für Derivate-Positionen wie Futures oft nur eine geringe Sicherheitsleistung (Margin) vorzuhalten ist, die zudem in auch in Wertpapieren oder Fest- und Termingeldern gestellt werden kann, ist ein Großteil des Fondsvermögens in Festgeld und Anleihen angelegt. Diese sagt insofern nichts über die Positionierung aus.

 

Wertentwicklung der Anteilklasse A seit Auflage am 29.06.12:

 

Wertentwicklung der Anteilklasse B seit Auflage am 29.06.12: